Stadthalle Gütersloh fit für die Zukunft

Mit dem ersten Bauabschnitt und dem Rückbau der 40 Jahren alten Fassade sind die Baumaßnahmen an der Stadthalle Gütersloh gestartet. Die Gütersloher Bürger und Stadthallengäste werden voraussichtlich im Herbst 2020 auf die neue Fassade aus weißen Aluminiumtalfeln und -streben, nach dem Entwurf des Architekturbüros Hartig/Meyer/Wömpner aus Münster, blicken.

Pressefoto Baustart Fassadensanierung2
Foto: So wird es aussehen: Sabine Schoner (Marketing und Vertrieb Kultur Räume Gütersloh) und Ralph Fritzsche (Kaufmännischer Betriebsleiter Kultur Räume Gütersloh) präsentieren die neue Fassade

 

Die komplette vertikale Fassade wird entfernt und dem Altbau ein neues Kleid übergezogen. Die neue Fassade besteht aus Aluminiumpaneelen in drei Weißtönen und beinhaltet entsprechende Dämmungen nach aktuellem Energiestandard. Sie entsteht auf einem robusten Sockel aus dunklen, hartgebrannten Klinkern. Senkrechte Lamellen dienen als Sonnenschutz für größere Glasflächen. Die winkelige Fassade des Altbaus und seine Dachschrägen werden in einen ganzheitlichen Baukörper überführt, kleine Rücksprünge werden überbaut.

 Die Bauarbeiten beginnen zunächst mit Abbrucharbeiten im ersten von rund elf Abschnitten. Es wird in einem rollierenden System gearbeitet. Die Sanierung startet rund um das Restaurant „Fritz“ und läuft im Uhrzeigersinn um das Haus. So kann der Betrieb während der Baumaßnahmen in der Stadthalle größtenteils weiterlaufen. Es muss jedoch mit Einschränkungen, wie zum Beispiel Baulärm, gerechnet werden. Veranstaltungen, die in den Abendstunden stattfinden, sind dadurch nicht betroffen. Vereinzelt werden einige Konferenzräume aufgrund der Baumaßnahmen nicht oder nur bedingt nutzbar sein. Alle Kunden sind bereits über die möglichen Einschränkungen informiert. Für zwei Großveranstaltungen, den Gesangswettbewerb „Neue Stimmen“ und den Zahnärztekongress, werden die Baumaßnahmen kurzzeitig unterbrochen. Der Kleine Saal schließt im Zuge der Bauarbeiten vorübergehend und ist von Juli 2019 bis Februar 2020 nicht verfügbar. Jedoch sollen die kompletten Bauarbeiten bis zum Ende der Sommerferien 2020 abgeschlossen sein.  

„Ich freue mich, dass wir jetzt die Chance ergreifen können, die Stadthalle mit der Sanierung der Außenfassade endgültig fit für die Zukunft zu machen“, sagt Ralph Fritzsche, kaufmännischer Betriebsleiter der Stadthalle, zum Baustart. Seit 2013 wurde bereits das Innere der Stadthalle in mehreren Etappen zukunftsorientiert und unter Berücksichtigung der neuesten Sicherheitsstandards saniert. „Der Kultur- und Veranstaltungsmarkt ist auch bei uns in OWL stark umkämpft. Mit der Sanierung bietet Gütersloh auch in Zukunft einen attraktiven Ort für Tagungen, Kongresse, Feiern und Kultur – für Gütersloher, die Region OWL und darüber hinaus. Ganz nach dem Motto: Unsere Stadthalle für die Zukunft“, erklärt Fritzsche.

6,6 Millionen Euro sind zum jetzigen Zeitpunkt für die Fassadensanierung eingeplant. Ein Großteil des Geldes stammt aus Städtebaufördermitteln des Bundes und des Land NRW. Etwa 3,7 Millionen werden aus diesem Topf zugeschossen.

 

 

 


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