Mit der Auszeichnung erhält die Hyparschale bundesweite Aufmerksamkeit als Beispiel für die Verbindung von Denkmalschutz, innovativer Bauweise und zeitgemäßer Nutzung. Die Jury würdigte insbesondere den Einsatz von Carbonbeton, der die Tragfähigkeit der historischen Konstruktion sichert, ohne deren charakteristische Form zu verändern. Das von Schalenbaupionier Ulrich Müther entworfene Bauwerk wurde nach umfassender Sanierung im Sommer 2024 als Tagungs- und Kongresszentrum wiedereröffnet.
Hyparschale als Standort für Tagungen und Kongresse
Nach Angaben der Messe- und Veranstaltungsgesellschaft Magdeburg (MVGM) hat sich die Hyparschale seit ihrer Wiedereröffnung als Veranstaltungsort für Tagungen, Kongresse und Ausstellungen etabliert. MVGM-Geschäftsführer Steffen Schüller sieht in der Auszeichnung eine Bestätigung der ingenieurtechnischen Qualität des Gebäudes sowie seiner Eignung für moderne Veranstaltungsformate. Der stützenfreie Innenraum, die großzügigen Glasfronten und die Lage im Stadtpark Rotehorn schaffen nach Angaben der Betreibergesellschaft vielfältige Nutzungsmöglichkeiten. Gemeinsam mit der benachbarten Stadthalle und den angrenzenden Freiflächen entsteht damit ein Veranstaltungsensemble für unterschiedliche Kongress- und Eventformate.

