„Together again“ lautet das Motto, nachdem es 2021 nur eine digitale Veranstaltung geben konnte. „Wir haben das Beste dieser digitalen Erfahrungen übernommen und noch ein bisschen verfeinert“, sagt die Projektleiterin. Die mehr als doppelt so große Halle – die Halle 5 mit 10.3000 Quadratmetern Fläche statt der Halle 6 mit 4.800 – bot die Möglichkeit, „die Dinge neu zu konzipieren und zu gestalten“, so Kornitschky weiter: „Die Halle ist deutlich anders aufgeteilt.“ So werden einzelne Länder und Regionen stärker miteinander in Verbindung gebracht, als dies bisher der Fall war – „es werden quasi Cluster gebildet“, so Kornitschky. Warum? „Ich glaube fest daran, dass die Zukunft darin liegt, dass man viel stärker als bisher den Austausch mit den Nachbarregionen und -ländern pflegt.“ Die Ausstellungsfläche ist dabei nicht nur größer, sondern auch attraktiver, verspricht Kornitschky: „Es passiert einfach deutlich mehr als vorher.“
Ganz wesentlich ist das hybride Konzept, das sowohl für die Ausstellenden als auch für die Teilnehmenden einen deutlichen Mehrwert hat. Erneut gibt es über die vier Tage hinaus Möglichkeiten des Netzwerkens in sogenannten Matchmaking Sessions und über die Nutzung einer Event-Plattform. Neben den Showcase-Konzerten werden dieses Mal auch die Inhalte des Fachprogramms aufgezeichnet; somit ist eine interaktive Gestaltung auch für diejenigen nutzbar, die sich für eine reine Online-Teilnahme entscheiden. „Wir haben das sehr konsequent durchdacht und konzipiert, um den Austausch innerhalb der internationalen Jazzszene wieder zu verstärken“, so die Projektleiterin weiter.
Eine Neuerung gibt es auch bei den Showcase-Konzerten: Erstmals gibt es vier statt drei Bühnen, womit 1.000 bis 1.200 Menschen zeitgleich „bewegt werden können“, so Kornitschky: „Anstelle eines großen Raumes haben wir zwei große Konzerträume, die wir parallel bespielen, womit wir die Flächen für das Publikum entzerren können.“ Die Konzerte werden wie üblich mitgeschnitten – das heißt, man kann sich das, was man nicht live gesehen hat, später noch online angucken.
Erneut angeboten wird das im letzten Jahr erfolgreich eingeführte „Aussteller PLUS“-Angebot, mit dem die Aussteller:innen mehr Sichtbarkeit erreichen können. Wer sich für einen Stand auf der jazzahead! 2022 entscheidet, hat die Möglichkeit, eines der limitierten Pakete zu buchen und damit Teil des jazzahead!-Fachprogramms zu werden. Denn: Das Fachprogramm der jazzahead! wird erneut aus kuratierten Programminhalten der jazzahead! bestehen und weiteren, die die Teilnehmer:innen des Plus-Pakets zusammengestellt haben. Dieses Angebot richtet sich besonders an Austeller:innen, die einem internationalen Publikum die Jazzszene oder Festivallandschaft ihres Landes näherbringen wollen. Der Anmeldeschluss für das „Austeller-PLUS“-Paket ist der 31. Januar 2022.
- Foto: M3B GmbH/Jan Rathke | Man verpasst nichts: Neben den Showcase-Konzerten werden dieses Mal auch die Inhalte des Fachprogramms aufgezeichnet. Das, was man nicht live erlebt hat, kann man sich also später noch online anschauen.



