Messe Frankfurt plant den Restart ab April

Montag, 14.02.2022

Die Messe Frankfurt rechnet damit, vom zweiten Quartal an wieder „voll“ ins Geschäft mit Messen, Tagungen und Events einzusteigen.

Der Frankfurter Messechef Wolfgang Marzin; Foto: Messe Frankfurt GmbH / Sutera

Voraussetzung dafür ist, dass die Corona-Beschränkungen Mitte März zum Großteil fallen, sagte Messechef Wolfgang Marzin der Frankfurter Rundschau.

Insgesamt rechnet er für das laufende Jahr trotz des Ausfalls im ersten Quartal mit 300 bis 400 Veranstaltungen auf dem größten Messegelände des Rhein-Main-Gebiets. „Wir werden den dichtesten Event-Kalender haben, den wir je hatten“, so Marzin im Gespräch mit der FR.
Obwohl er die Imex Frankfurt nicht direkt anspricht, steigen damit die Hoffnungen, dass die Leitmesse der MICE-Branche wie geplant vom 31. Mai bis 2. Juni stattfinden kann.

Ein Messegeschäft wie vor der Pandemie – auch mit Blick auf die Besucherzahlen – erwartet Marzin frühestens 2024/2025. Dass die Messen und Besucher zurückkommen, steht für ihn außer Zweifel. „Die absolute Mehrzahl unsere Kundinnen und Kunden will Messen, also eine persönliche Begegnung“, berichtet der Messechef. Ein Drittel wünsche zusätzlich digitale Angebote.

Aus Sicht von Marzin ist die Messe Frankfurt bislang gut durch die Krise gekommen – freilich auch Dank der Unterstützung durch die Stadt Frankfurt und das Land Hessen. Grundsätzlich seien die Aussichten aber gut: „Die Pandemie hat eine Entwicklung unterbrochen, in dem es 15 Jahre lang stets nach oben ging für uns.“ Daran wolle die Messe nach dem Ende der Corona-Krise anknüpfen.

02/22/jm