NürnbergMesse baut E-Ladeinfrastruktur aus: 200 Ladepunkte am Messezentrum

Mittwoch, 29.07.2026
Die NürnbergMesse nimmt gemeinsam mit ihrer Aufsichtsratsspitze die 100. Ladesäule in Betrieb und schließt damit ihr großes Infrastrukturprojekt ab – ab sofort stehen Messegästen über 200 Ladepunkte mit lokal erzeugtem Solarstrom zur Verfügung.
Auto vor E-Ladesäule mit 3 lächelnden Herren

Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (Aufsichtsratsvorsitzender NürnbergMesse), Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König (Stellv. Aufsichtsratsvorsitzender) und Peter Ottmann (CEO NürnbergMesse Group) testeten die neue Ladeinfrastruktur vor Ort | Foto: Ralf Rödel, NürnbergMesse

Die NürnbergMesse hat mit der Inbetriebnahme ihrer 100. Ladesäule das Infrastrukturprojekt zur Elektromobilität erfolgreich beendet. Auf dem Gelände stehen Besucherinnen und Besuchern ab sofort über 200 AC-Ladepunkte fußläufig zu den Messehallen bereit. Damit nimmt die Messegesellschaft im nationalen Vergleich der Messeplätze eine Spitzenposition ein.

Ein wesentlicher Teil der Energie stammt direkt vom eigenen Gelände: Im vergangenen Jahr nutzten Messegäste knapp 6.700 Ladevorgänge mit rund 200 MWh Solarstrom. Dieser wird über die hauseigene Photovoltaikanlage erzeugt, die sich derzeit auf den Hallendächern im Endausbau befindet und künftig bis zu 9 MWp Leistung liefern soll. Ein dynamisches Lastmanagement stellt dabei sicher, dass der Eigenstrom optimal verteilt wird. Reicht die Sonnenenergie nicht aus, wird das Gelände zu 100 Prozent mit Ökostrom versorgt. Der Ausbau ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie der NürnbergMesse, die bis 2028 eine CO₂-neutrale Energieversorgung anstrebt.